Tag der genitalen Selbstbestimmung am 7. Mai

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Die Koordinierungsstelle Female Genital Mutilation_Cutting (FGM_C) fordert effektiven Schutz von gefährdeten Mädchen vor Genitalverstümmelung.

Im Sinne einer ganzheitlichen Unterstützung bietet die Koordinierungsstelle neben medizinischer Beratung und Behandlung auch psychologische Begleitung und psychosoziale Gruppenangebote für Betroffene an. Ein weiterer Fokus liegt auf der Sensibilisierung und Befähigung von Fachkräften im Umgang mit Betroffenen sowie auf der Community-Arbeit. „Anlässlich des weltweiten Tages der genitalen Selbstbestimmung möchten wir erneut auf die Dringlichkeit unserer Arbeit aufmerksam machen. Jede Frau muss bestmöglich unterstützt und jedes Kind effektiv geschützt werden“, erklärt Anna Grewe, Projektkoordinatorin der Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C. „Im Familienplanungszentrum BALANCE versorgen wir betroffene Frauen gynäkologisch und begleiten sie auf Wunsch durch unsere psychologische Beratung“, ergänzt Dr. Constanze Hach, Gynäkologin im Familienzentrum BALANCE.

Dr. Cornelia Strunz vom Desert Flower Center: „Die weibliche Genitalverstümmelung_Beschneidung umfasst alle Eingriffe, bei denen Teile von weiblichen Genitalien aus nicht-medizinischen Gründen entfernt oder verletzt werden. Weibliche Genitalverstümmelung ist eine extrem gewaltvolle Praxis. Eine mögliche Rekonstruktion ist dabei nur ein Schritt auf einem langen Weg, wobei psychologische Begleitung in der Regel zusätzlich notwendig ist.“

Communities, in denen FGM_C praktiziert wird, spielen eine Schlüsselrolle bei der Beendigung der Praxis. „Ausgebildete Multiplikatoren_innen aus den Communities treten in einen Dialog durch Peer-to-Peer-Beratung. So wollen wir einen nachhaltigen Wandel der Einstellungen und Werte gegenüber dem Thema bewirken. Indem wir zudem Fachpersonal schulen, gehen wir auf die hohe Nachfrage von unter anderem Sozialarbeiter_innen, Hebammen, Ärzten_innen oder Lehrer_innen ein.“, erläutert Sina Tonk von TERRE DES FEMMES e.V. den Ansatz der Sensibilisierungsarbeit.

Quelle: Pressemitteilung von Terre des Femmes e. V. vom 5.5.2021

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