Präsenz ist im Kommen!

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Seminare und Workshops sind wieder angelaufen – in Präsenz.

Liebe Leserin, lieber Leser!

Sommer, Sonne und die ersten Bundesländer haben Sommerferien in ihren Schulen. Der Betrieb auf den Autobahnen nimmt zu, immer mehr Raststätten sind wieder geöffnet. In Dienststellen ist erneut über das Dienstreiseverbot nachgedacht worden und zum Teil bereits geöffnet. Beschäftigte dürfen mit eigenem Pkw, Dienstwagen oder der Bahn zu dienstlichen, betrieblichen Terminen reisen – auch zu Seminaren, Schulungen, Fortbildungen. Hotels und Bildungsstätten holen ihre Beschäftigten aus der Kurzarbeit etc. zurück und öffnen. Dort finden sich jetzt z. T. kleine Aufsteller auf den Tischen und in den Zimmern, die um Nachsicht mit dem Personal bitten, da wir alle uns erst wieder an ein Miteinander gewöhnen müssen. Ich höre von fast Allen auf die ich treffe: „Endlich wieder Menschen.“.

Auch ich gehöre zu jenen! Wie sich vielleicht schon rumgesprochen hat, auch meine Seminare und Workshops sind wieder angelaufen – in Präsenz. In den vielen Jahren, in denen ich Veranstaltungen an verschiedensten Orten bundesweit begleite, hat es nie eine so lange Zeitspanne gegeben, wo ich nicht am Vorbereiten, Absprechen, Planen, Einpacken, Durchführen, Nachbereiten war wie in den vergangenen Monaten. Meine Üblichkeiten und Routinen in diesen Prozessen mussten mit dem „Neustart“ bewusster abgerufen werden. Sie werden mit einer umfangreicheren Checkliste als üblich begleitet.

Aber wie so oft in der Vergangenheit war es auch diesmal so, dass am Tag vor der Abfahrt und auf der Hinfahrt Ereignisse durch die Medien gingen, die ich gleich als Seminar-Auftakt einbringen konnte. PS: Ist mir erst im Seminar aufgefallen. Hat mich gefreut. Normalität?

Die Rückkehr ins „eigentliche“ Büro bereitet so einigen Menschen ein flaues Gefühl in der Magengegend – was soll bleiben, was sich ändern? Oder doch zurück zu vor Homeoffice-Zeiten? Das beschäftigt inzwischen viele Häuser und damit auch die Gleichstellungsteams. Ich sammele noch ein bisschen und dann berichte ich ihnen davon.

Was gab es Weiteres? Neue Gleichstellungsbeauftragte und Stellvertreterinnen, die zwischen 2 Wochen und 2 Jahren im Amt sind! Schulung bisher: jein. Gesetz gelesen: alle. Das war interessant, denn es wurde erläutert, dass die Regelungen ja nicht „so“ umfangreich wären. Schön wäre natürlich ergänzend ein Buch dazu mit Erläuterungen, aber soweit läuft es. Dann kamen wir in der Gruppe ins arbeiten und dann waren in Land und Bund etc. „ähnliche“ aber nicht die identischen Begrifflichkeiten zu lesen. Zum Beispiel: Die Frage wie werden rechtzeitig, unverzüglich, frühzeitig, frühestmöglich… definiert? Da waren plötzlich doch viele Fragezeichen.

An den Fragezeichen haben wir gearbeitet – sicherlich gibt es zukünftig noch Nacharbeit. Interessant, auch innovativ waren Themen, Überlegungen, die bei den Kolleginnen in dieser nicht ganz einfachen Startphase meist nur erst im Kopf bestehen. Jetzt mit anderen Gb`s ausgesprochen wurden und die Gestaltung und Umsetzung beginnen kann. Bin sehr gespannt, wie die Entwicklung sein wird.

In einem waren sich alle, die ich bisher gesehen, gehört habe, einig: Austausch, Vernetzung steht ganz oben auf der persönlichen Agenda, Präferenz-, To-Do-Liste.

Ein Fazit:

  • Präsenz: Super;
  • Hybrid: Bietet weitere zusätzliche Chancen der Begegnung; beibehalten;
  • Zoom / online: Im Haus hat sich die Regelmäßigkeit des Austausches deutlich erhöht. Gerade in Häusern, die im Bundesgebiet verteilt sind, mit langen Wegen zu gemeinsamen Treffen, hat sich viel getan in der Kommunikation untereinander. (Schön, wenn das so auch zukünftig bliebe.).

Mehr zum Thema Wahlen, bitte!

Nach dem letzten Blog, in dem es um die Wahl zur Gleichstellungsbeauftragten und Stellvertreterin ging, bekam ich zwischenzeitlich mehrere Rückmeldungen, die sich mehr zu diesem Thema wünschen. Beim nächsten Mal gibt es entsprechend eine Fortsetzung, bevor es dann in eine kurze Pause (Sommerferien wie bereits erwähnt) gehen wird.


Aktuelles aus der Welt

Heute ein Buchtipp von mir: Fränzi Kühne, Was Männer nie gefragt werden (Ich frage trotzdem mal), Fischer Verlag

Wer ist Frau Kühne? Bitte lesen Sie die Fragen an die Herren zur Elternzeit. Manchmal hätte ich gern ein Statement von den Kindern ergänzend gehört.


Mit sonnigen und feministischen Grüßen

Ute Wellner

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