Teil I Vorbemerkungen A. Das System der staatlichen Fürsorgeleistungen III. Der Reformbedarf

7.Die einmaligen Leistungen der Sozialhilfe

52

Bei der Hilfe zum Lebensunterhalt nach §§ 11ff. BSHG ergab sich ein Reformbedarf u. a. aus der damaligen Unterscheidung zwischen laufenden und Einmalige Leistungeneinmaligen Leistungen. Die Gewährung einmaliger Leistungen im Sinne von § 21 Abs. 1a BSHG war oft mit einem gewaltigen Verwaltungsaufwand verbunden; die Auseinandersetzungen über das „Ob“ sowie die Form und das Maß dieser Leistungen beschäftigten oft jahrelang die Behörden und Gerichte. Die Pauschalierung dieser Leistungen, die damals freilich nur mit dem Einverständnis des Hilfeempfängers möglich war, erleichterte den Gesetzesvollzug ungemein.