Art. 70a enthält lediglich über die Verbescheidung, nicht aber über die Entgegennahme eine ges. Regelung. Der DStL ist nicht verpflichtet, einen Antrag in einer Angelegenheit entgegenzunehmen, für die er nicht die Entscheidungs- bzw. Regelungsbefugnis besitzt. Denn auch für das Antragsrecht der PersV gilt die Zuständigkeitsverteilung zwischen örtlichem PR und StufenV bzw. GesamtPR gem. Art. 80 Abs. 1 und 2. Für die Frage, welcher PersV (örtlicher PR, BezPR, HPR, GesamtPR) das Initiativrecht zusteht, sind zwei Kriterien von Bedeutung, nämlich
1 vgl. BVerwG, Beschl. v. 21.2.80 – 6 P 77.78 –; Nds. OVG, Beschl. v. 16.2.00 – 18 L 4470/97 –; HessVGH, Beschl. v. 14.11.90 – BPV TK 1698/90 –, Beschl. v. 1.9.82 – BPV TK 15/81 –; VGH B-W, Beschl. v. 8.5.90 – 15 S 2410/89 –, Beschl. v. 26.4.94 – PL 15 S 162/93 – sowie die weiteren Ausführungen und Nachw. in Vorbem. 12 ff., 28 ff. zu Art. 53 bis 56, Vorbem. 20 ff. zu Art. 75 bis 79 ebenso: Richardi/Weber Rn. 5 zu § 77 BPersVG