Zahlen in der Lohnsteuer

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Zahlen wohin das Auge reicht. Im Steuerrecht – und insbesondere in der Lohnsteuer - wimmelt es von unterschiedlichen Prozentsätzen, Freibeträgen, Freigrenzen oder Höchstbeträgen. Das Problem dabei ist, den Überblick nicht zu verlieren. Damit dies nicht passiert, veröffentlicht das Bundesministerium für Finanzen jedes Jahr eine anschauliche Übersicht dieser Werte in tabellarischer Form.

Liebe Leserin, lieber Leser,


auch in diesem Jahr veröffentlicht das Bundesministerium für Finanzen (BMF) in einer tabellarischen Übersicht, die im Lohnsteuerrecht zu beachtenden Prozentsätze, Freibeträge, Freigrenzen oder Höchstbeträge.  Diese Tabelle ist ebenfalls Bestandteil des jährlich neu aufgelegten amtlichen Lohnsteuer-Handbuchs. Nunmehr ist sie auch online verfügbar. Abgebildet, in der seit Anfang April online verfügbaren Tabelle sind, nach Paragraphen sortiert, die ab 01.01.2019 geltenden Werte1.


So enthält die Tabelle z. B. Informationen zu Sonntags-, Feiertags- oder Nachtzuschlägen. Aufgeführt sind zudem die Freigrenzen für Sachbezüge, Heimarbeitszuschläge sowie Reisekosten bei Auswärtstätigkeiten. Selbstverständlich ebenfalls aufgeführt sind die unterschiedlichen Prozentsätze für die Fälle, in denen die Lohnsteuer nicht nach den individuellen Lohnsteuerabzugsmerkmalen des Arbeitnehmers, sondern pauschal einbehalten und abgeführt werden soll. Eigentlich verrückt, aber es existieren sieben unterschiedliche Prozentsätze für neunzehn denkbare Fallvarianten.


Ich persönlich finde eine solche Übersicht sehr hilfreich, besteht so doch „auf die Schnelle“ die Möglichkeit, auch für vergangene Jahre den zutreffenden Wert für eine bestimmte Fallvariante herauszufinden. Denn auch diese Werte sind, wie alles im Leben und im Steuerrecht, von Veränderungen nicht ausgeschlossen. Allein die Entfernungspauschale von 0,30 Euro je Entfernungs-km für Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte mal ausgenommen, die scheint gleich den Zehn-Geboten in „Stein gemeißelt“ zu sein. Aber denken Sie nur z.B. an die Höchstbeträge, die steuerfrei in die betriebliche Altersversorgung eingezahlt werden können, die Sachbezugswerte für die Mahlzeitenbewertung oder bei der Pauschalierung der Lohnsteuer bei Aushilfskräften und Teilzeitbeschäftigten der Tageshöchstbetrag, der je Kalendertag als Arbeitslohn gezahlt werden darf. Alles Werte, die sich zum Teil sogar jährlich verändern.


In diesem Sinne, behalten Sie den Überblick.



Es grüßt Sie,   

Ihr Matthias Janitzky

von Roetteken

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