Führungskräfteentwicklung in Deutschland

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Nur zwölf Prozent der deutschen Unternehmen finden, dass der eigene Nachwuchs den Bedarf an Führungskräften deckt. Im internationalen Vergleich sind die USA und Kanada Vorreiter bei der Führungskräfteentwicklung.

Nur zwölf Prozent der deutschen Unternehmen finden, dass der eigene Nachwuchs den Bedarf an Führungskräften deckt. Im internationalen Vergleich sind die USA und Kanada Vorreiter bei der Führungskräfteentwicklung. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Talentmanagement 2014". Für die Studie wurden 2.200 Geschäftsführer und Personalleiter in Unternehmen aus 13 Ländern befragt.
Die Länder, in denen es Unternehmen am leichtesten fällt, Führungskräfte aus den eigenen Reihen zu rekrutieren, sind Japan, Brasilien und Norwegen. Aber auch dort ist jeweils nur knapp ein Viertel mit der eigenen Leadership-Pipeline zufrieden. Deutschland liegt mit zwölf Prozent fast am Ende des Rankings.
Deutsche Unternehmen sind bei der Personalentwicklung häufig zu passiv. Sie klagen einerseits über Fachkräftemangel - tun aber wenig dafür, die Mitarbeiter in den eigenen Reihen zu Führungskräften zu entwickeln. Dabei ist dies der leichteste Weg, loyale, engagierte und kompetente Manager von morgen zu rekrutieren.
Die Studie zeigt darüber hinaus, dass von der Talententwicklung in Unternehmen nicht zwangsläufig das ganze Team profitiert. Ein Viertel aller Personalentscheider gibt an, zunächst einzelne Leistungsträger zu identifizieren und diesen dann exklusiv Entwicklungsmaßnahmen anzubieten. 37 Prozent sagen dagegen, dass sie allen Interessierten entsprechende Möglichkeiten bieten. Ebenso viele sagen, dass sie uneingeschränkt die Fähigkeiten aller Mitarbeiter weiterentwickeln möchten.
Talente zu identifizieren und gezielt zu fördern, ist wichtig, trotzdem sollten Angebote der Weiterentwicklung grundsätzlich jedem offenstehen, sonst bleiben versteckte Potenziale ungenutzt. Es bleiben etwa Mitarbeiter außen vor, die von ihren direkten Vorgesetzten ausgebremst werden. Und wer sich übergangen fühlt, wandert schnell zur Konkurrenz ab.

Quelle: Presseinformation Manpower 13.10.2014
Claudia Ehrenfeuchter, Text und Recht

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