Studien zeigen, dass während großer Fußballturniere Gewalt gegen Frauen zunimmt.
So verzeichnete eine Studie aus England während der Männer-Weltmeisterschaften 2002, 2006 und 2010 einen Anstieg gemeldeter Fälle häuslicher Gewalt. Auch Untersuchungen aus Brasilien zeigen erhöhte Zahlen von Drohungen und körperlichen Übergriffen gegen Frauen an Spieltagen.
Wirksame Präventionsmaßnahmen, ein besserer Schutz von Betroffenen sowie die konsequente Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sind daher umso wichtiger. Dazu gehören ausreichende Finanzmittel für Frauenrechtsorganisationen und Hilfsangebote, eine stärkere Sensibilisierung der Öffentlichkeit sowie die klare Verantwortung von Regierungen, Sportverbänden, Sponsoren und Medien, Gewalt gegen Frauen und Mädchen entschieden entgegenzutreten.
Gleichzeitig kann die FIFA Männer-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine wichtige Chance sein, Geschlechtergerechtigkeit weltweit stärker in den Fokus zu rücken, das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Gewalt zu schärfen und stereotype Rollenbilder zu hinterfragen.
Quelle: Pressemitteilung von UN Women vom 2.7.2026

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