Gleichstellungsrecht in der Praxis

Personalarbeit in Sachen Gleichstellung und Gleichbehandlung ist inhaltlich ebenso vielfältig wie emotional anspruchsvoll. Es gilt praktisch immer, unterschiedliche Sichten in Einklang zu bringen und sich dabei in dem rechtlichen Rahmen zu bewegen, den u. a. die Landesgleichstellungsgesetze, das Bundesgleichstellungsgesetz sowie das AGG vorgeben. Wer in einer Verwaltung damit beauftragt ist, muss im konkreten Fall schnell den Sachverhalt klären und den Spielraum der bestehenden Regelungen nutzen können.

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Zum Editorial der GiP-Ausgabe klicken Sie bitte auf „mehr lesen“.


Editorial der GiP-Ausgabe 3/2020

 

Liebe Lesende,

die Risiken, an Covid19 zu erkranken, beeinflussen das Leben weltweit und damit auch in Deutschland für die hier lebenden Menschen erheblich. Das wird auch noch eine Weile so bleiben. Die Veränderungen unseres gesellschaftlichen Lebens lassen die bereits seit langem bekannte Ungleichheit zwischen den Menschen unterschiedlichen Geschlechts in besonders deutlicher Weise hervortreten und machen die unterschiedliche Betroffenheit insbesondere von Frauen im Verhältnis zu Männern besonders deutlich. In den öffentlichen Diskussionen ist das vielfach angesprochen und kritisiert worden. Politische Strategien zur Veränderung dieser Situation sind dagegen kaum erkennbar.

Als Beispiel kann hier zunächst gelten, dass zwar für Pflegekräfte im Bereich der Altenpflege ein einmaliger Bonus gezahlt werden soll, für eine dauerhafte Beendigung ihrer Unterbezahlung dagegen keine Maßnahmen erkennbar sind, vermutlich auch deshalb, weil dies die Frage aufwerfen würde, ob anstelle einer Vielzahl von Subventionen für die Metall- und Elektroindustrie, deren Forschungsinteressen das benötigte Steuergeld in die Bezahlung von Menschen fließen soll, die im Bereich der Altenpflege arbeiten. Für die ebenfalls vorgeblich systemrelevanten Menschen, die in den Krankenhäusern – gleich an welcher Stelle und mit welchen Aufgaben – den erkrankten Mitgliedern unserer Gesellschaft helfen, und die nach vielfach geäußerter Meinung ebenfalls unterbezahlt sind, ist noch nicht einmal die eingangs erwähnte Bonuszahlung vorgesehen. Weder ist erkennbar, wie die Arbeitsbedingungen der dort arbeitenden Menschen finanziell attraktiver und jedenfalls auf diese Weise mit einem höheren Maß an Anerkennung versehen werden sollen, noch ist erkennbar, wie die eher familienfeindlichen Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen familienfreundlicher und damit in jeder Hinsicht lebenswerter gemacht werden können.

Der Vorschlag, einen grundsätzlichen Anspruch auf eine Arbeit im Homeoffice einzuführen, wo dies arbeitstechnisch möglich wäre, ist schon wieder aus der öffentlichen Debatte verschwunden. Dabei haben die letzten Monate gezeigt, dass die bisher verbreiteten Vorurteile gegen diese Form der Erwerbsarbeit in jeder Hinsicht vor allem ideologische Vorstellungen widerspiegeln und mit betriebswirtschaftlicher Rationalität wenig zu tun haben. Jede Krise eröffnet auch die Möglichkeit, verkrustete Strukturen aufzubrechen.

Es bedarf noch viel öffentlichen Drucks, um auch im Interesse eines Mehr an Gleichberechtigung die sich jetzt ergebenden Chancen für eine für die Beschäftigten positiv wirkende Neugestaltung der Arbeitsbeziehungen zu nutzen. Politische Akteurinnen und Akteure, die diesen Druck miterzeugen, sind allerdings rar. Die Informationshinweise und Beiträge in dieser Ausgabe wollen die erforderlichen Diskussionen und die Gewinnung neuer Erkenntnisse, Handlungsansätze unterstützen.

In diesem Sinn empfehle ich Ihnen die Lektüre der aktuellen Ausgabe

Dr. Torsten von Roetteken

Blog

Autorin Kristin Rose-Möhring

Aktuelle Beiträge zum Gleichstellungsrecht

Aktuelle Beiträge

Kleiner Kalender für Frauen in Aktion

 

Datum

Jährlicher Aktionstag

Anlass
21. Januar Women´s  March Protestmarsch für Frauen- und Menschenrechte, einen Tag nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump
6. Februar Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung Aktionstag zur Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung
29. Februar Equal Care Day Aktionstag für mehr Wertschätzung und eine faire Verteilung der Fürsorgearbeit
8. März Internationaler Frauentag Aktionstag für die Rechte der Frauen
ca. 20. März Equal Pay Day Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen
21. März Internationaler Tag gegen Rassismus Aktionstag zur Sensibilisierung für das Thema Rassismus und Diskriminierung
4. Donnerstag
im April
Girls´Day Mädchen-Zukunftstag für eine geschlechtergerechte Berufswahl; Berufsorientierung für Schülerinnen
30. April Walpurgisnacht "Wir erobern uns die Nacht zurück!"
1. Mai Tag der Arbeit Ursprünglich als "Kampftag der Arbeiterbewegung" ausgerufen, seit 1919
gesetzlicher Feiertag in Deutschland
5. Mai Internationaler Hebammentag Macht auf die Bedeutung der Hebammen für die Gesellschaft aufmerksam
28. Mai Internationaler Aktionstag für Frauengesundheit Macht auf die Bedeutung der psychischen und physischen Gesundheit, aber auch auf die Gewalt an Frauen aufmerksam
20. Juni Weltflüchtlingstag Gedenktag der Vereinten Nationen für Flüchtlinge
11. Oktober Internationaler Mädchentag Aktionstag der Vereinten Nationen, um auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinzuweisen
18. Oktober Europäischer Tag gegen Menschenhandel Aktionstag gegen moderne Sklaverei und Zwangsprostitution
16. November Internationaler Tag für Toleranz Erinnerung an die Regeln für ein menschenwürdiges Zusammenleben
20. November Weltkindertag Aktionstag für die Rechte der Kinder
25. November Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen Aktionstag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen
3. Dezember Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung Macht auf die Lebenssituation von behinderten Menschen aufmerksam und will sie verbessern
10. Dezember Welttag der Menschenrechte Zur Erinnerung an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
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Gleichstellungs- und Gleichbehandlungsrecht

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