Gleichstellungsrecht in der Praxis

Personalarbeit in Sachen Gleichstellung und Gleichbehandlung ist inhaltlich ebenso vielfältig wie emotional anspruchsvoll. Es gilt praktisch immer, unterschiedliche Sichten in Einklang zu bringen und sich dabei in dem rechtlichen Rahmen zu bewegen, den u. a. die Landesgleichstellungsgesetze, das Bundesgleichstellungsgesetz sowie das AGG vorgeben. Wer in einer Verwaltung damit beauftragt ist, muss im konkreten Fall schnell den Sachverhalt klären und den Spielraum der bestehenden Regelungen nutzen können.

Nutzen Sie deshalb die Medien und Arbeitshilfen, die Ihnen die führenden Expertinnen und Experten speziell für die Praxis der Gleichstellungsbeauftragten und Personalverwaltungen an die Hand geben:

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Einige Favoriten unserer Kunden

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Kommentar mit Entscheidungssammlung einschließlich Kurzkommentar zum Soldatinnen- und Soldatengleichstellungsgesetz und zur Gleichstellungsbeauftragten -Wahlverordnung

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Kommentar zu den arbeits- und dienstrechtlichen Regelungen

179,99 €
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Online-Lösungen Gleichstellungsrecht

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Kleiner Kalender für Frauen in Aktion

 

Datum

Aktionstag

Anlass
21. Januar Women´s  March Protestmarsch für Frauen- und Menschenrechte, einen Tag nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump
6. Februar Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung Aktionstag zur Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung
29. Februar Equal Care Day Aktionstag für mehr Wertschätzung und eine faire Verteilung der Fürsorgearbeit
8. März Internationaler Frauentag Aktionstag für die Rechte der Frauen
ca. 20. März Equal Pay Day Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen
21. März Internationaler Tag gegen Rassismus Aktionstag zur Sensibilisierung für das Thema Rassismus und Diskriminierung
4. Donnerstag
im April
Girls´Day Mädchen-Zukunftstag für eine geschlechtergerechte Berufswahl; Berufsorientierung für Schülerinnen
30. April Walpurgisnacht "Wir erobern uns die Nacht zurück!"
1. Mai Tag der Arbeit Ursprünglich als "Kampftag der Arbeiterbewegung" ausgerufen, seit 1919
gesetzlicher Feiertag in Deutschland
28. Mai Internationaler Aktionstag für Frauengesundheit Macht auf die Bedeutung der psychischen und physischen Gesundheit, aber auch auf die Gewalt an Frauen aufmerksam
20. Juni Weltflüchtlingstag Gedenktag der Vereinten Nationen für Flüchtlinge
11. Oktober Internationaler Mädchentag Aktionstag der Vereinten Nationen, um auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinzuweisen
18. Oktober Europäischer Tag gegen Menschenhandel Aktionstag gegen moderne Sklaverei und Zwangsprostitution
16. November Internationaler Tag für Toleranz Erinnerung an die Regeln für ein menschenwürdiges Zusammenleben
20. November Weltkindertag Aktionstag für die Rechte der Kinder
25. November Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen Aktionstag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen
3. Dezember Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung Macht auf die Lebenssituation von behinderten Menschen aufmerksam und will sie verbessern
10. Dezember Welttag der Menschenrechte Zur Erinnerung an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
5. März 2019 Internationaler Hebammentag Macht auf die Bedeutung der Hebammen für die Gesellschaft aufmerksam

GiP - Die passende Zeitschrift zum Thema

GiP_350px_mitRahmen.jpgGiP – die elektronische Zeitschrift für Gleichstellungs-Aktive

Die GiP bietet Ihnen aktuelle Informationen zu Gleichstellung und Gleichbehandlung mit Praxistipps, Problemlösungen für Ihre tägliche Arbeit sowie Diskussionen aus Wissenschaft und Politik, Konzepte von Diversity, Antidiskriminierung und Gender Mainstreaming und Rechtsprechung zur Gleichstellung. Jetzt bestellen!

Zum Editorial der GiP-Ausgabe klicken Sie bitte auf „mehr lesen“.


Editorial der GiP-Ausgabe 2/2018

Die aktuelle Ausgabe 2/2018 der GiP bietet wieder eine interessante und aufschlussreiche Mischung aus Nachrichten, Aufsätzen, Tipps, Links, Veranstaltungshinweisen und Rechtsprechung. 

Alle Abonnentinnen und Abonnenten der elektronischen Fachzeitschrift GiP erhalten die Ausgabe in den nächsten Tagen per E-Mail!

 

Die neue GiP beginnt – nach diesem hoffentlich interessanten Editorial – mit der Rubrik Aktuelles. Hier geht es auch gleich richtig los: Mädchen unterschätzen offenbar völlig zu Unrecht schon in den unteren Schulklassen ihre Fähigkeiten in Mathematik, was sich so festsetzt, dass nur wenige Frauen später ihre Berufsausbildung in den sogenannten MINTBereichen fortsetzen. Sie überlassen damit diese auch vom Einkommen her interessanten Berufsfelder kampflos den Männern, die sich dort in frühen Jahren eher überschätzen. Sodann folgt, dass Frauen nur dort, wo eine Quote gesetzlich vorgegeben wird, einen steigenden Anteil in Aufsichtsräten verzeichnen können. Freiwillig geht hier fast gar nichts. Auf Seite 5 folgt mein persönliches „Lowlight“. Dort, wo Frauen es in die höchste Etage, den Aufsichtsrat, geschafft haben, bilden sich sofort neue gläserne Decken, sowohl im Hinblick auf Positionen mit Macht und Einfluss, als auch bei den Verdienstmöglichkeiten. Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen sind und bleiben ein nur schwer auszumerzendes Unkraut in unserer Gesellschaft.

 

Zur Lage im öffentlichen Dienst verweist der Link auf Seite 24 auf eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend. Hier sollten Sie wie immer beachten, dass es sich um reine Statistik handelt. Statistiken neigen dazu, die Meinung derer zu untermauern, die sie in Auftrag geben, bezahlen und interpretieren. Das muss frau beim Umgang mit Statistiken immer beachten.

 

Mit Frauen und ihren Jobs in einer immer digitaler geprägten Berufswelt befassen sich Christiane Krieger- Boden und Alina Sorgner in ihrem Aufsatz. In zwei Praxisberichten gehen Dr. Marianne Vollmer auf Fragen der Führung in Teilzeit und Karin Bacher auf solche des Erfolgs von Frauen in Führung mit besonderem Blick auch auf die Gründe eventuellen Misserfolges ein.

 

Im Praxisbericht von Karla Humburg-Wallis zeigt diese am eigenen Beispiel, was eine Gleichstellungsbeauftragte unter Umständen erwarten kann und wie wichtig es ist, dagegen anzukämpfen. Vergleichbares kenne ich aus eigener Erfahrung und aus meiner Netzwerkarbeit. Den Aufruf „Besser kämpfen als verzagen“ kann ich daher nur unterschreiben. Recht so, Kollegin. Die beiden Oberlandesgerichtsbeschlüsse der Rubrik Rechtsprechung betreffen das Landesgleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfahlen. Unabhängig vom Ergebnis der beiden Entscheidungen stört mich als kritische Beobachterin der Rechtsprechung zu Gleichstellungsfragen die Einführung des Begriffs der Alternativlosigkeit einer Verwaltungsentscheidung zur Rechtfertigung der Verletzung von Rechten von Gleichstellungsbeauftragen. Dadurch könnte die Beteiligung durch die Hintertür zu einer Ermessensfrage der Verwaltung werden. Halten wir weiter ein Auge darauf!

 

Eine interessante Lektüre wünscht

 

Ihre Kristin Rose-Möhring

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Autorin Kristin Rose-Möhring

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