Gleichstellungsrecht in der Praxis

Personalarbeit in Sachen Gleichstellung und Gleichbehandlung ist inhaltlich ebenso vielfältig wie emotional anspruchsvoll. Es gilt praktisch immer, unterschiedliche Sichten in Einklang zu bringen und sich dabei in dem rechtlichen Rahmen zu bewegen, den u. a. die Landesgleichstellungsgesetze, das Bundesgleichstellungsgesetz sowie das AGG vorgeben. Wer in einer Verwaltung damit beauftragt ist, muss im konkreten Fall schnell den Sachverhalt klären und den Spielraum der bestehenden Regelungen nutzen können.

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Einige Favoriten unserer Kunden

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Kommentar mit Entscheidungssammlung einschließlich Kurzkommentar zum Soldatinnen- und Soldatengleichstellungsgesetz und zur Gleichstellungsbeauftragten -Wahlverordnung

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Kommentar zu den arbeits- und dienstrechtlichen Regelungen

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Zum Editorial der GiP-Ausgabe klicken Sie bitte auf „mehr lesen“.


Editorial der GiP-Ausgabe 3/2018

Liebe Leserinnen und Leser,

 

heute lesen Sie die Ausgabe 3 der GiP des Jahres 2018. Schwerpunkte dieser Ausgabe sind die Vorstellung des zweiten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung, abgeschlossen im Jahr 2017, und ein Aufsatz zum Thema Sexismus, sexuelle Belästigungen von Silke Martini.

 

Die kurze Darstellung des Werdegangs und Inhalts des zweiten Gleichstellungsberichts macht deutlich, dass alle mit Gleichstellungsarbeit befassten Personen dort eine Vielzahl von Ideen, Vorschlägen und Anregungen zur eigenen Weiterarbeit finden. Der Bericht ist – auch – ein Steinbruch mit vielen wertvollen Fundstücken. Dies gilt insbesondere für die Anregungen für eine deutlich flexiblere Arbeitszeitgestaltung unter Aufgabe tradierter Muster. Gleichzeitig weist der Bericht auf die Gefahren entsprechender Strategien hin, um eine Entgrenzung der Arbeit auszuschließen. Es geht also stets um mehr als nur darum, Arbeits- und Präsenzzeiten zu flexibilisieren, um Angehörigen beider Geschlechter die Wahrnehmung von Care-Aufgaben besser zu ermöglichen.

 

Der Bericht spricht zutreffend auch das Problem der Personalbeurteilungen an und macht Vorschläge, auf welche Weise hier eine Verminderung von Diskriminierungspotenzialen erreicht werden kann. Es ist ja ein Irrglaube, dass sich Qualifikationen von Menschen unterschiedlichen Geschlechts unter Anwendung der jedenfalls im öffentlichen Dienst üblichen Beurteilungssysteme „objektiv“ und diskriminierungsfrei ermitteln lassen. Diesen Zielen näher zu kommen, bedarf es erheblicher Anstrengungen.

 

Der Aufsatz von Martini verdeutlicht, dass sexuelle Belästigungen unverändert im Wesentlichen Probleme für Frauen schaffen, und stellt zugleich vor, auf welche Weise unter Einbeziehung von Männern Vorsorge gegen Wiederholungen getroffen werden kann.

 

Aus den zahlreichen Buchempfehlungen greife ich heraus die Studie von Jochmann-Döll und Tondorf zur Entgeltordnung des TV-L. Beide Autorinnen haben im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes untersucht, ob diese Entgeltordnung die Anforderungen des Unionsrechts an eine diskriminierungsfreie Gestaltung erfüllt und kommen zu dem wahrlich nicht überraschenden Ergebnis, dass diese Anforderungen weithin verfehlt werden. Die Untersuchung liefert zugleich Hinweise darauf, wie andere Entgeltordnungen entsprechend differenziert auf ihre Vereinbarkeit mit den Anforderungen einer Gleichbehandlung der Geschlechter geprüft werden können.

 

Wer sich die Durchsetzung einer geschlechtergerechten Sprache zur Aufgabe macht, sei auf das im Duden-Verlag neu erschienene Buch zur Geschlechtergerechten Sprache hingewiesen.

 

Gute Erkenntnisse beim Lesen dieser Ausgabe

 

wünscht Ihnen

Torsten von Roetteken

 

Blog

Autorin Kristin Rose-Möhring

Aktuelle Beiträge zum Gleichstellungsrecht

Aktuelle Beiträge

Kleiner Kalender für Frauen in Aktion

 

Datum

Aktionstag

Anlass
21. Januar Women´s  March Protestmarsch für Frauen- und Menschenrechte, einen Tag nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump
6. Februar Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung Aktionstag zur Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung
29. Februar Equal Care Day Aktionstag für mehr Wertschätzung und eine faire Verteilung der Fürsorgearbeit
8. März Internationaler Frauentag Aktionstag für die Rechte der Frauen
ca. 20. März Equal Pay Day Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen
21. März Internationaler Tag gegen Rassismus Aktionstag zur Sensibilisierung für das Thema Rassismus und Diskriminierung
4. Donnerstag
im April
Girls´Day Mädchen-Zukunftstag für eine geschlechtergerechte Berufswahl; Berufsorientierung für Schülerinnen
30. April Walpurgisnacht "Wir erobern uns die Nacht zurück!"
1. Mai Tag der Arbeit Ursprünglich als "Kampftag der Arbeiterbewegung" ausgerufen, seit 1919
gesetzlicher Feiertag in Deutschland
28. Mai Internationaler Aktionstag für Frauengesundheit Macht auf die Bedeutung der psychischen und physischen Gesundheit, aber auch auf die Gewalt an Frauen aufmerksam
20. Juni Weltflüchtlingstag Gedenktag der Vereinten Nationen für Flüchtlinge
11. Oktober Internationaler Mädchentag Aktionstag der Vereinten Nationen, um auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinzuweisen
18. Oktober Europäischer Tag gegen Menschenhandel Aktionstag gegen moderne Sklaverei und Zwangsprostitution
16. November Internationaler Tag für Toleranz Erinnerung an die Regeln für ein menschenwürdiges Zusammenleben
20. November Weltkindertag Aktionstag für die Rechte der Kinder
25. November Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen Aktionstag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen
3. Dezember Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung Macht auf die Lebenssituation von behinderten Menschen aufmerksam und will sie verbessern
10. Dezember Welttag der Menschenrechte Zur Erinnerung an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
5. März 2019 Internationaler Hebammentag Macht auf die Bedeutung der Hebammen für die Gesellschaft aufmerksam
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Gleichstellungs- und Gleichbehandlungsrecht

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