Gleichstellungsrecht in der Praxis

Personalarbeit in Sachen Gleichstellung und Gleichbehandlung ist inhaltlich ebenso vielfältig wie emotional anspruchsvoll. Es gilt praktisch immer, unterschiedliche Sichten in Einklang zu bringen und sich dabei in dem rechtlichen Rahmen zu bewegen, den u. a. die Landesgleichstellungsgesetze, das Bundesgleichstellungsgesetz sowie das AGG vorgeben. Wer in einer Verwaltung damit beauftragt ist, muss im konkreten Fall schnell den Sachverhalt klären und den Spielraum der bestehenden Regelungen nutzen können.

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Einige Favoriten unserer Kunden

von Roetteken

Kommentar mit Entscheidungssammlung einschließlich Kurzkommentar zum Soldatinnen- und Soldatengleichstellungsgesetz und zur Gleichstellungsbeauftragten -Wahlverordnung

Fortsetzungspreis‎ 229,99 €
Loseblattwerk zzgl. Aktualisierungslieferungen
von Roetteken

Kommentar zu den arbeits- und dienstrechtlichen Regelungen

Fortsetzungspreis‎ 189,99 €
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Online-Lösungen Gleichstellungsrecht

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GiP - Die passende Zeitschrift zum Thema

GiP_350px_mitRahmen.jpgGiP – die elektronische Zeitschrift für Gleichstellungs-Aktive

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Zum Editorial der GiP-Ausgabe klicken Sie bitte auf „mehr lesen“.


Editorial der GiP-Ausgabe 1/2019

 

Liebe Leserinnen und Leser,

die aktuelle Ausgabe stellt Ihnen die Fortsetzung des Praxisberichts von Marianne Vollmer zum Thema „Führung in Teilzeit“ vor. Sie können dem Beitrag eine Vielzahl praktischer Handlungsempfehlungen ebenso entnehmen wie Argumente dafür, dass Führungspositionen nicht weniger effizient, nach Auffassung der Autorin sogar qualitativ besser in Teilzeit wahrgenommen werden können als in Vollzeit. Das bietet eine gute Hilfe für die immer schwierige Aufgabe, Leitungen von Dienststellen oder Betrieben davon zu überzeugen, dass alle Funktionen auch mit verminderter Arbeitszeit ausgeübt werden können, die der Tradition verhafteten Einwände also verfehlt sind. Das trägt dazu bei, die schon geltenden gesetzlichen Bestimmungen zur Chancengleichheit von Teilzeitbeschäftigten bzw. Menschen, die an einer Teilzeitbeschäftigung interessiert sind, im Verhältnis zu Vollzeitbeschäftigten mit Leben zu erfüllen.

Hervorheben möchte ich besonders den Aufsatz von Judith Rahner zur Position der extremen Rechten zur Lage von Frauen. Die Autorin stellt dar, wie rechtsextreme Lager die Rechte von Frauen gegen ihre wirklichen Interessen instrumentalisieren und letztlich für die Durchsetzung antifeministischer Ziele missbraucht werden. Die Autorin erläutert zugleich den Zusammenhang mit rassistischen Vorurteilen, deren Verbreitung auch dazu dient, sogenannten Fremden die – alleinige – Verantwortung für eine schlechte Behandlung von Frauen zuzuschieben, auch um die Verantwortung der „Einheimischen“ für antifeministische Einstellungen und Ziele, sexualisierte Gewalt zu verdunkeln.

Aus den Büchertipps möchte auf die Veröffentlichung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zur Gestaltung diskriminierungsfreier Ausschreibungen hinweisen, eine gute Praxishilfe.

Aus dem Bereich der Aktualitätshinweise greife ich die Darstellung der aktuellen Zahlen zum Gender Pay Gap auf. Deutschland rangiert hier unverändert weit hinten im Vergleich der europäischen Länder.

Anlässlich der Einführung des uneingeschränkten Frauenwahlrechts vor 100 Jahren als Folge der Revolution von 1918 werden im politischen Raum vereinzelt Forderungen erhoben, Ziel müsse eine Parität von Frauen und Männern in Ämtern und leitenden Funktionen, in den Parlamenten sein. Das widerspricht unmittelbar dem Ziel, das 1918 mit der Zuerkennung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts für Frauen verbunden war. Wählen hat mit Auswählen zu tun, nicht aber mit einer letztlich nur ständisch zu verstehenden Parität. Demokratie ist keine durchquotierte Veranstaltung gesellschaftlicher Gruppen. Die Orientierung auf die Parität verdeckt, dass es zentral um die Beseitigung struktureller Benachteiligungen gehen muss, deren Vorhandensein eine wirkliche freie Auswahl, eine wirkliche Chancengleichheit behindert. Die Beseitigung dieser vielfältigen strukturellen Nachteile ist kein bloß technisch zu verstehender Vorgang, sodass die Herstellung von zahlenmäßiger Parität als Lösung des Problems verstanden werden kann. Deshalb können Forderungen nach Mindestanteilen von Frauen in Leitungsfunktionen oder in Parlamenten nur eine Unterstützungsfunktion haben in dem Sinne, dass auf diese Weise technisch zur Behebung struktureller Beeinträchtigungen der Gleichheit beigetragen wird. In diesem Sinne kann Parität allenfalls ein Mittel zum Zweck sein, nicht aber das Ziel selbst. Auch dann ist jedoch zu berücksichtigen, dass Paritätsforderungen die Gefahr beinhalten, von der strukturellen Diskriminierung selbst abzulenken und das Ziel einer Parität sich dahin verselbstständigt, dass der Zweck der Forderung nicht mehr erkennbar ist. Die politische Geschichte ist voll von derartigen Fehlentwicklungen. Deshalb halte ich die Forderung nach Parität in ihrer – verkürzten – Form für wenig geeignet, dem Ziel von dauerhafter wirklicher Chancengleichheit näher zu kommen.

Hoffentlich hilft diese Ausgabe der GiP zu neuen Einsichten oder besserer Praxis,

Ihr Dr. Torsten von Roetteken

Blog

Autorin Kristin Rose-Möhring

Aktuelle Beiträge zum Gleichstellungsrecht

Aktuelle Beiträge

Kleiner Kalender für Frauen in Aktion

 

Datum

Aktionstag

Anlass
21. Januar Women´s  March Protestmarsch für Frauen- und Menschenrechte, einen Tag nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump
6. Februar Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung Aktionstag zur Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung
29. Februar Equal Care Day Aktionstag für mehr Wertschätzung und eine faire Verteilung der Fürsorgearbeit
8. März Internationaler Frauentag Aktionstag für die Rechte der Frauen
ca. 20. März Equal Pay Day Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen
21. März Internationaler Tag gegen Rassismus Aktionstag zur Sensibilisierung für das Thema Rassismus und Diskriminierung
4. Donnerstag
im April
Girls´Day Mädchen-Zukunftstag für eine geschlechtergerechte Berufswahl; Berufsorientierung für Schülerinnen
30. April Walpurgisnacht "Wir erobern uns die Nacht zurück!"
1. Mai Tag der Arbeit Ursprünglich als "Kampftag der Arbeiterbewegung" ausgerufen, seit 1919
gesetzlicher Feiertag in Deutschland
28. Mai Internationaler Aktionstag für Frauengesundheit Macht auf die Bedeutung der psychischen und physischen Gesundheit, aber auch auf die Gewalt an Frauen aufmerksam
20. Juni Weltflüchtlingstag Gedenktag der Vereinten Nationen für Flüchtlinge
11. Oktober Internationaler Mädchentag Aktionstag der Vereinten Nationen, um auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinzuweisen
18. Oktober Europäischer Tag gegen Menschenhandel Aktionstag gegen moderne Sklaverei und Zwangsprostitution
16. November Internationaler Tag für Toleranz Erinnerung an die Regeln für ein menschenwürdiges Zusammenleben
20. November Weltkindertag Aktionstag für die Rechte der Kinder
25. November Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen Aktionstag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen
3. Dezember Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung Macht auf die Lebenssituation von behinderten Menschen aufmerksam und will sie verbessern
10. Dezember Welttag der Menschenrechte Zur Erinnerung an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
5. März 2019 Internationaler Hebammentag Macht auf die Bedeutung der Hebammen für die Gesellschaft aufmerksam
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Gleichstellungs- und Gleichbehandlungsrecht

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