Das Original feiert Jubiläum: Lexikon für das Lohnbüro 2018

Jedes Lohnsteuerjahr bringt zahlreiche Rechtsänderungen mit sich. Mit dem Lexikon für das Lohnbüro verpassen Sie keine einzige!

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Das meinen unsere Kunden zum Lexikon Lohnbüro

Jubiläums-Quiz "Eine ausgefuchste Zeitreise"

 

Landratsam Kronach


12 Fragen zur Zeitreise durch die Jahrzehnte mussten beim großen Gewinnspiel zum Jubiläum des Lexikon für das Lohnbüro beantwortet werden.

Unter allen Teilnehmern wurde die Espresso- Maschine von Illy verlost.

Die glückliche Gewinnerin ist Claudia Goller vom Landratsam Kronach. Die Maschine wird in der Team-Küche zum Einsatz kommen und ihre Kollegen freuen sich schon über frischen, traditionell zubereiteten Espresso.

Auf Zeitreise – mit dem Lexikon für das Lohnbüro

Zum Jubiläum nehmen wir Sie mit auf eine besondere Zeitreise, auf der Sie historische Ereignisse Revue passieren lassen und mehr über die Meilensteine in der Lohn- und Gehaltsabrechnung erfahren. Den Wandel der Zeit begleitete das Lexikon für das Lohnbüro stets in verlässlicher Qualität – damals, heute und in Zukunft!

 

50s50er – Die Wirtschaftswunder-Jahre

Nach entbehrungsreichen Jahren schaute die junge Republik wieder nach vorne! Der Begriff „Wirtschaftswunder“ wurde zu einem Schlagwort für das gesamte Jahrzehnt. Auch das Arbeitspensum der Finanzämter wuchs. Damals hochmodern: die Anker Buchungsmaschine. Maschinen dieser Art setzte die Finanzverwaltung zur Beschleunigung und Arbeitserleichterung ein. 1956 bekamen dann endlich auch die Lohnbuchhaltungen Verstärkung: Das erste Lexikon für das Lohnbüro erschien, damals noch im schlanken Format. Hier können Sie sich die erste Ausgabe als PDF anschauen und herunterladen. Sie werden sehen, es lohnt sich!

 

Das Ehegattensplitting – Schatz, lass uns heiraten und Steuern sparen!

Als Meilenstein im Steuerrecht gilt sicher – auch aus Gleichstellungssicht – die Einführung des Ehegattensplittings im Jahr 1958. Man glaubt es kaum, aber Frauen, die abhängig beschäftigt waren, wurden bis dahin steuerlich unterschiedlich behandelt. Nur die Frauen, die in demselben Betrieb wie ihr Ehemann arbeiteten oder selbständig oder freiberuflich tätig waren, unterlagen der Zusammenveranlagung. Alle anderen Frauen wurden individuell besteuert. Dazu kam noch, dass Ehegatten durch die Zusammenveranlagung im Verfahren bis 1957 angesichts des auf die Leistungsfähigkeit des Einzelnen hin angelegten progressiven Steuertarifs im wirtschaftlichen Ergebnis schlechter gestellt wurden als andere Personen. Die Einführung des Ehegattensplittings war auf der einen Seite der vorläufige Endpunkt einer jahrzehntelangen Diskussion über die steuerliche Veranlagung von Ehepartnern unter Berücksichtigung familienpolitischer Erwägungen. Auf der anderen Seite war damit eine bis heute andauernde Diskussion über die Fragwürdigkeit dieses Verfahrens eröffnet.

70s70er – Das waren wirklich bunte Zeiten

Die Hippiebewegung schwappte nach Europa, ABBA landete einen Nummer-Eins-Hit nach dem anderen und viele Autos zierte der „Atomkraft? Nein Danke“-Aufkleber – während es auf den Straßen der BRD bunt zuging, sahen die Aussichten für die sozialliberale Koalition düster aus. Die Binnennachfrage war gesättigt, die Arbeitslosenzahlen stiegen und die Einkommen sanken. Mithilfe eines Konjunkturstützungsprogramms und einer Einkommenssteuer-Reform versuchte die Regierung entgegenzuwirken. Während die Zuversicht in die Politik sank, wuchs der Umfang des Lexikons für das Lohnbüro, da immer mehr Gesetzesänderungen integriert werden mussten.

Die Steuerreform des Jahrhunderts – für viele das Windei des Jahres:

Willy Brandt hatte in seiner Regierungserklärung 1969 ein „einfaches, gerechtes und überschaubares Steuersystem“ versprochen. Dieses gipfelte in der zur Jahrhundertreform stilisierten Steuerreform, die 1975 unter Kanzler Helmut Schmidt in Kraft trat: geänderte Einkommensteuertarife, Einführung einer Vorsorgepauschale, Verdoppelung der Arbeitnehmerfreibeträge, die Reform des Familienausgleichs durch Einführung eines reinen Kindergeldsystems, das der Bund alleine trägt und verwaltet.


Doch die erhoffte Ernte bei den folgenden Wahlen konnte die Regierung nicht einfahren: statt Entlastungen wurden viele Bundesbürger mit höheren Abgaben überrascht und machten ihrem Ärger auf vielfältige Weise Luft; der Bund der Steuerbeamten befürchtete gar Handgreiflichkeiten in den Finanzämtern, die Presse reagierte mit Häme: „Steuerreform - Windei des Jahres“ so die Münchener Abendzeitung.


Der Spiegel titelte in seiner Ausgabe 6/1975 „Schmidts Steuerreform - Flickwerk oder Bluff“. Da hatte es offenbar auch nicht geholfen, dass – so der Spiegel in seiner Titelgeschichte –„der damalige Finanzminister Hans Apel im Oktober des Vorjahres zwölf Stunden lang mit seinen Beamten in einer Telefon-Aktion 3000 Bundesbürgern Ratschläge zur Steuerreform erteilt hatte und danach nur stöhnte, „wenn das so bleibt, dann ist im Januar der Teufel los“…


Was würde heute wohl der Finanzminister bei einer derartigen Aktion von den Bürgern zu hören bekommen?

90s90er – „Wir sind ein Volk“

41 Jahre war Deutschland geteilt – am 3. Oktober 1990 wurde das Land offiziell wiedervereint. Vorausgegangen waren die „Zwei-Plus-Vier“-Gespräche, in denen Kanzler Kohl mit den vier Siegermächten des zweiten Weltkriegs den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik aushandelte. Neben dieser Neuordnung musste sich die Bevölkerung auch ab 1993 an fünfstellige Postleitzahlen gewöhnen und Eltern an einen eigentümlichen Spiele-Trend: ihre Kinder fütterten keine Hamster mehr, sondern Tamagotchis und Furbies. Auch bei rehm kam zusammen, was zusammen gehört: das Lexikon Lohnbüro und das neue Stichwort „Solidaritätszuschlag.“

Die Sache mit der Solidarität – ein Steuerzuschlag macht Furore

Er sollte ein einmaliges Ereignis gesamtdeutscher Solidarität im Zeichen der Wiedervereinigung sein: Der Solidaritätszuschlag. Auf das neue Deutschland waren erhebliche Kosten zugekommen, die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West stellte die öffentlichen Haushalte vor große Herausforderungen. Seitdem ist mehr als ein Vierteljahrhundert vergangen, Kanzler wurden abgewählt, Regierungen wechselten die Farben und Zusammensetzungen, nur der „Soli“ blieb bis heute. Wie es jedoch nach Bildung der nächsten Bundesregierung aussieht, vermag niemand zu sagen. Der Solidaritätszuschlag hat sich als zäh erwiesen – und manches spricht dafür, dass er uns weiter begleiten wird.

Sehen wir uns den bisherigen Lebenslauf des „Soli“ an:

  • 01.07.1991 wurde der „Soli“ von Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU) eingeführt.1
  • Er diente ursprünglich der Finanzierung der deutschen Einheit und des ersten Golfkriegs und
    betrug bei seiner Einführung 7,5 %.
  • 01.07.1992 es kam anders – der Soli wurde nicht abgeschafft, aber auf 0 % abgesenkt.2
  • 1995 stieg der Solidaritätszuschlag wieder auf 7,5 %. Die Bundesregierung damals: „Der Aufbau Ost dauert länger als gedacht.“
  • Seit 1998 beträgt der Solidaritätszuschlag unverändert 5,5 %.
  • Der Bundesfinanzhof (BFH) musste sich in den letzten Jahren mehrfach mit dem Solidaritätszuschlag beschäftigen.
  • Nach Meinung des BFH dient der Solidaritätszuschlag auch noch weiterhin der Wiederherstellung der deutschen Einheit.3
    Mit Auslaufen des Solidarpakts II Ende 2019 ist dieser allerdings abgeschlossen, meint der BFH.4
  • Allen Diskussionen zum Trotze ist der „Soli“ bisher ein wahrer Überlebenskünstler: 54 % der Deutschen und viele Politiker fordern seine Abschaffung, doch er lebt noch immer.

1Solidaritätszuschlagsgesetz vom 24.06.1991
2Änderung Artikel 19 des Gesetzes vom 25.02.1992 (BStBl. 1992 I Seite 297)
3BFH-Urteil vom 21.07.2011 (BStBl. 2012 II Seite 43
4Normenkontrollverfahren beim BVerfG

 

00erDas neue, digitale Jahrtausend

Zum Glück bedeute der Millenium-Wechsel nicht das Ende der Welt. Ein Ende hatte aber die D-Mark, die 2002 vom Euro abgelöst wurde. Als weiteres epochales Ereignis galt die Gesundheitsreform 2007. Drastische Kostensteigerungen zwangen den Gesetzgeber zum Handeln, nach halbherzigen Reförmchen war eine echte Änderung gefragt. Eine neue Ära brach auch in den Lohnbuchhaltungen an – die Pappe musste weg, das Chaos begann mit der digitalen Lohnsteuerkarte. Digital, aber keinesfalls chaotisch, wurde es auch bei rehm: 2004 erschien das Lexikon für das Lohnbüro erstmals als Online-Version. In diesen bewegten Jahren war eins immer sicher: Die Zeiten ändern sich, Qualität bleibt.

Alles Riester oder was?
Wie ein Arbeitsminister seinen Namen mit einer privaten Rente verband:

„Die Rente ist sicher!“ Über diesen Satz des langjährigen Bundesarbeitsministers Norbert Blüm lachte spätestens zur Jahrtausendwende beinahe jeder deutsche Arbeitnehmer. Die noch relativ frische rot-grüne Regierungskoalition brach folglich auf zu neuen Ufern jenseits der gesetzlichen Rente – und erfand die Riester-Rente. Namenspatron dieser privaten Zusatzrente war der damalige Bundesarbeitsminister Walter Riester. Fortan „riesterte“ es gewaltig in Deutschland und viele Menschen erhofften sich von dieser neuen Zusatzrente einen finanziell abgesicherten Ruhestand. Heute ist die Euphorie verflogen, das damalige Erfolgsmodell gilt allen Bemühungen zum Trotze weithin als gescheitert. Im Jahr 2017 muss die arbeitende Bevölkerung in Deutschland auf den Anschub des Betriebsrentenstärkungsgesetzes für Riester setzen.

Chronologie der Riester-Rente – vom Erfolgsmodell zum Sorgenkind:

  • Einführung 2002 durch Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD).
  • Anlass: Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000/2001, bei der das Rentenniveau abgesenkt wurde.5
  • Förderung durch den Gesetzgeber und Geburtsstunde des Wortes „riestern“ (für das Wort Riester-Zulage).
  • 2005 Vereinfachung der Riester-Rente durch Verringerung der Zertifizierungskriterien.6 Fachleute sehen Maßnahmen durchaus kritisch.
  • 2006 EU-Richtlinie schreibt für alle Tarife Unisex-Regelung vor.7
  • 2008 Riester-Rentenversicherungen in einem Bank- oder Fondssparplan können auch für den Bau oder Kauf einer Immobilie genutzt werden. Bausparverträge werden „riestergefördert“.
  • Die Niedrigzinsphase führt dazu, dass ab 2012 für Neuabschlüsse von Riester- Verträgen der Garantiezins auf 1,75 % abgesenkt wird.8
  • Das Jahr 2013 bringt wesentliche Änderung bei der Riester-Rente mit sich: Einführung eines einheitlichen Produktinformationsblatts, Begrenzung der Wechselkosten, Berufsunfähigkeitsrisiko kann abgesichert werden.
  • Die Einführung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes bringt ab 2018 eine Erhöhung bei der Grundzulage und die Abschaffung der Doppelverbeitragung bei der riestergeförderten betrieblichen Altersvorsorge.9

5 Gesetz zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung und zur Förderung eines kapitalgedeckten Altersvorsorgevermögens vom 26.06.2001 (BGBl. 2001 I Seite 1310), geändert am 20.12.2001 (BGBl. 2001 I Seite 3858, 3877)
6 Alterseinkünftegesetz vom 05.07.2004 (BGBl. 2004 I Seite 1427)
7 Richtlinie 2044/113/EG, Veröffentlicht 09.06.2006
8 Änderung des § 2 der Deckungsrückstellungsverordnung
9 Betriebsrentenstärkungsgesetz vom 17.08.2017 (BGBl. 2017 I Seite 3214)

Eine epochale Reform?
Gesundheit in neuen Tüchern: die Gesundheitsreform 2007

Unaufhörliche und zum Teil dramatische Kostensteigerungen in der gesetzlichen Krankenversicherung zwangen den Gesetzgeber zum Handeln, nach vielen halbherzigen Reförmchen war nun eine echte Gesundheitsreform gefragt.

Die Gesundheitsreform 2007: Dramaturgie der Ereignisse

  • Am 16.02.2007 stimmte der Bundesrat dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz zu.10
  • Zuvor hatte der Bundestag am 02.02.2007 mit der Regierungsmehrheit zugestimmt – die Opposition stimmte geschlossen dagegen.
  • Das Gesetz trat im Wesentlichen am 01.04.2007 in Kraft.
  • Erhöhung des lohnbezogenen Beitragssatzes um 0,5 Prozentpunkte.
  • Entlastung der Arbeitgeber bei den Lohnnebenkosten und Einführung des Arbeitgeberanteils in der gesetzlichen Krankenversicherung in Höhe von 0,9%.
  • Einführung des kassenindividuellen Zusatzbeitrags, den die Krankenkassen vom jeweiligen Versicherten einfordern.
  • Der Grundsatz „Ambulant statt stationär“ wird eingeführt.
  • Die privaten Krankenversicherungen müssen Altersrückstellungen bilden.
  • Der sog. Basistarif wird auch in der privaten Krankenversicherung eingeführt.
  • Mit der Gesundheitsreform 2015 wurden Regelungen der Reform 2007 zum Zusatzbeitrag wieder geändert.10

10 Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (BGBl. 2007 I Seite 378)
11 Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung vom 21.07.2014 (BGBl. 2014 I Seite 1133)

Die Jahre ab 2010

Die Lohnsteuerkarte wird digital
Die Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM)

Die Pappe musste weg – das Chaos begann. 2009 wurde zum letzten Mal die gute alte Lohnsteuerkarte gedruckt, das Ende der 1952 eingeführten Pappe war besiegelt. Leider geschah dies jedoch zunächst ohne echte Alternative, denn bis ELStAM richtig eingesetzt werden konnte, musste die traditionelle Lohnsteuerkarte des Jahres 2010 noch bis zur absoluten Zersetzung aushelfen – erst 2013 wurde sie endgültig zu Grabe getragen. Seitdem rufen Arbeitgeber die Lohnsteuerabzugsmerkmale ihrer Arbeitnehmer elektronisch ab. Ein langer Weg, doch zum Troste sei gesagt, dass jener des neuen Berliner Flughafens noch länger ist. Für Datenschützer ist ELStAM indes noch immer ein rotes Tuch – Digitalisierung hin oder her.

Von der Pappe zur digitalen Lohnsteuerkarte – die Geschichte einer Wachablösung

  • Abschaffung der 1952 eingeführten Lohnsteuerkarte in farblich alljährlich wechselnder Pappe.
  • Letztmalig wurden die Lohnsteuerkarten für das Jahr 2010 gedruckt.
  • Durch Verzögerungen bei der Umstellung auf ELStAM behielt die Lohnsteuerkarte 2010 auch in den Kalenderjahren 2011 bis 2013 ihre Gültigkeit.12
  • Seit dem 01.01.2013 ist das Verfahren papierlos.13
  • Gestreckte Einführung für das Jahr 2013 und seit 2014 verbindlicher Abruf über das ELStAM-Verfahren für alle Arbeitgeber.
  • Gesetzliche Vorgabe zur Speicherung der elektronischen Steuerdaten.14
  • ELStAM-Datenbank beim Bundeszentralamt für Steuern.
  • Begriffe wie Haupt- oder Nebenarbeitgeber führen in der Praxis zu Missverständnissen.
  • Datenschützer diskutieren über Verstöße beim Abruf von ELStAM und unzulässige Speicherung.

12 BMF-Scheiben zum Lohnsteuerabzug im Kalenderjahr 2012 und Einführung des Verfahrens der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale ab 2013 vom 06.12.2011
13 BMF-Schreiben zum Lohnsteuerabzug ab 2013 vom 07.08.2013
14 § 39e Abs. 2 EStG

 

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