Die Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES (TDF) sagt zur LeSuBiA-Studie: „Gewalt gegen Frauen ist kein Einzelfall – sie ist System.“
TERRE DES FEMMES fordert:
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Modernisierung von Risikoanalyse und Gefahrenmanagement: Einführung verbindlicher, standardisierter und kontextangepasster Gefährdungsanalysen als Grundlage für Schutzmaßnahmen. Damit können wir Rückfallquoten von Tätern um bis zu 50 Prozent senken.
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Arbeitsplätze als zentrale Orte der Prävention: Häusliche Gewalt mindert die Produktivität Betroffener um bis zu 48 Prozent. Gezielte flächendeckende Schulungen für Personalabteilungen, Führungskräfte und Mitarbeitende, insbesondere auch im öffentlichen Dienst. Dabei sollten wir Gewerkschaften sowie Arbeitgeberverbände als Multiplikatoren einbinden.
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Schulen müssen Gewaltprävention als Pflichtinhalt verankern: Jugendliche erleben bereits in frühen Beziehungen Gewalt. Internationale Programme belegen, dass Aufklärung Gewalt messbar reduziert. Häusliche Gewalt als festen Bestandteil in Curricula, Lehrerfortbildungen und Elternarbeit aufnehmen, um Rollenbilder und Machtstrukturen frühzeitig zu reflektieren.
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Politische Verantwortung für Frühintervention ist unabdingbar. Klare politische Priorisierung durch nachhaltige Finanzierung von Präventionsmaßnahmen, verbindliche Rahmenbedingungen und eine bundesweite Strategie zur Gewaltprävention ist zwingend notwendig.

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