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Nachweismethoden zum Schadstoffabbau in Altlasten – Erfahrungen aus 12 Jahren Praxisanwendung

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In ihrem umfassenden Übersichtsartikel 3503 in dem Loseblattwerk "Handbuch der Altlasten"
lassen die Autoren Dr. Heinrich Eisenmann, Isodetect GmbH, München und Dr. Anko Fischer, Isodetect GmbH, Leipzig, ihre Praxiserfahrungen aus zwölf Jahren Altlastenmonitoring Revue passieren.

Der folgende Übersichtsartikel fasst Praxiserfahrungen aus zwölf Jahren Altlastenmonitoring zusammen. Er erklärt die Prinzipien von zehn wichtigen Untersuchungsverfahren zum Schadstoffabbau und stellt ihre Anwendungshäufigkeit und Praxisrelevanz in bestimmten Sanierungsphasen und -konzepten dar.

Statistisch ausgewertet wurden Untersuchungen, die zwischen 2006 und 2017 an 233 Standorten durchgeführt wurden. Schadstoffspezifische Schlüsselverfahren waren für LCKW/BTEX/MTBE-Kontaminationen die komponentenspezifische 13C/12C-Isotopenanalyse sowie für PAK-Kontaminationen Metabolitenanalysen bzw. BACTRAPS. Eine Kombination mit weiteren unabhängigen Nachweisverfahren (z. B. qPCR, Labortests mit 13Cmarkierten Zielsubstanzen) oder ein wiederholtes 13C/12C-Isotopenmonitoring wurde dann durchgeführt, wenn der natürliche oder aktivierte Schadstoffabbau als wesentlicher Bestandteil eines Sanierungskonzepts berücksichtigt werden konnte. Dies traf für knapp die Hälfte der untersuchten Standorte zu. Fast immer wurden an den Standorten auch aktive Sanierungsmaßnahmen (oft eine in situ Stimulierung des vorhandenen Abbaupotenzials) durchgeführt.

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