Einzelheiten zu den Forderungen der Gewerkschaften für die Tarifrunde 2018

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12.02.2018

Die Gewerkschaften ver.di, dbb Beamtenbund und Tarifunion, Gewerkschaft der Polizei (GdP) und Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben am 8. Februar 2018 eine Reihe von Forderungen für die anstehende Tarifrunde 2018 erhoben.

Hier die wichtigsten Einzelheiten:

 

I. Forderungen:

 

1. Entgelterhöhungen

a) Die Tabellenentgelte der Beschäftigten sollen um 6,0 Prozent, mindestens aber um 200 Euro monatlich erhöht werden.

b) Die Entgelte der Auszubildenden und Praktikantinnen/Praktikanten sollen um 100 Euro monatlich erhöht werden.

c) Die Laufzeit der Regelungen zu a und b soll 12 Monate betragen.

d) Der Nachtarbeitszuschlag im Besonderen Teil Krankenhäuser soll auf 20 Prozent angehoben werden.

 

2. Auszubildende und Praktikantinnen/Praktikanten

a) Die Ausbildungsbedingungen der bisher nicht tariflich geregelten Ausbildungs- und Praktikumsverhältnisse sollen in Anlehnung an den TVAöD bzw. TVPöD tarifiert werden.

b) Die Vorschrift zur Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung soll wieder in Kraft gesetzt werden.

 

II. Die Erwartungen an die Arbeitgeber richten sich ferner auf:

 

1. Manteltarifliche Änderungen für Beschäftigte

a) Die Dauer des Zusatzurlaubs für Wechselschicht- und Schichtarbeit wird unter Aufhebung der Höchstgrenze des § 27 Abs. 4 TVöD um 50 Prozent angehoben. Wertgleiche Regelung im TV-V und den TV-N.

b) Der Bemessungssatz für die Jahressonderzahlung im Tarifgebiet Ost der VKA wird an den Bemessungssatz für das Tarifgebiet West angeglichen.

c) Bei Wechselschichtarbeit werden in den Besonderen Teilen Krankenhäuser und Pflege- und Betreuungseinrichtungen die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen in die Arbeitszeit eingerechnet.

d) Der Zuschlag für Samstagsarbeit im Besonderen Teil Krankenhäuser wird auf 20 Prozent angehoben.

e) Die Regelungen zur Altersteilzeitarbeit werden verlängert.

f) Eine Verhandlungszusage zur Erweiterung der Regelungen bei Leistungsminderung.

 

2. Manteltarifrechtliche Änderungen für Auszubildende und Praktikantinnen/Praktikanten

a) Die Dauer des Erholungsurlaubs wird auf 30 Arbeitstage angehoben.

b) Die Regelungen zur Kostenübernahme des Ausbildenden beim Besuch auswärtiger Berufsschulen werden verbessert.

c) Die Regelungen zum Lernmittelzuschuss werden auf den Pflegebereich übertragen.

 

3. Eine Öffnungsklausel für Verhandlungen über ein kostenloses Nahverkehrsticket.

 

 

Quelle: Internetartikel von ver.di

 

 

Bernhard Faber

Richter am Arbeitsgericht Augsburg a. D.

 

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