Aktuelle Informationen zu den Aktionsprogrammen

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Newsletter, Feb. 2017:

Zu den Aktionsprogrammen finden Sie in unserem Newsletter aktuelle Informationen und Antragsfristen für das Jahr 2017:

- Europa für Bürgerinnen und Bürger: Arbeitsprogramm 2017

- Erasmus+: Projektvorschläge 2017

- Erasmus+: Mobilitätscharte

- Erasmus+: Call Kapazitätsaufbau im Jugendbereich

- Kreatives Europa: Halbzeitbilanz

 

„EUROPA FÜR BÜRGERINNEN UND BÜRGER“: ARBEITSPROGRAMM 2017

 

Schon Anfang Dezember veröffentlichte die Europäische Kommission das Arbeitsprogramm 2017 für das EU-Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“, in dem sie die prioritären Themenbereiche für das laufende Jahr benennt. Das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ verfolgt das allgemeine Ziel, das Verständnis für die Europäische Union, ihre Geschichte und Vielfalt durch die Stärkung der Unionsbürgerschaft und der Bürgerbeteiligung auf Unionsebene zu fördern. Die genannten Schwerpunktbereiche ergänzen die allgemeinen Programmprioritäten. Projekte, die diese besonderen Themen aufgreifen, werden bevorzugt gefördert.

 

Im Programmbereich „Europäisches Geschichtsbewusstsein“ werden als besondere Themen für 2017 die sozialen und politischen Umbrüche in Zentraleuropa 1917 sowie die Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957 genannt. Förderfähig sind darüber hinaus jedoch ebenfalls Projekte, die sich mit der Bürgerbeteiligung und/oder den Verlust von Bürgerrechten in totalitären Regimen befassen.

 

Im Programmbereich „Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung“ sollten sich die Projekte insbesondere mit der aktuellen Europa-Krise beschäftigen. Schwerpunktmäßig sollen Aktivitäten zur Bewältigung der Flüchtlingskrise, zur Stärkung des interkulturellen Dialogs sowie zur Debatte über die Zukunft Europas gefördert werden. 

 

Für das Jahr 2017 stehen im Rahmen des EU-Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ 23,2 Mio. € zur Verfügung.

 

 

„EUROPA FÜR BÜRGERINNEN UND BÜRGER“: VERSCHIEDENES

 

Zur Halbzeitbewertung 2014-2020 des Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ hat die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation gestartet. Dabei werden Meinungen über die Ergebnisse und Wirkungen von Projekten, die im Zeitraum 2014-2016 aus Programmmitteln gefördert wurden, und deren Mehrwert für die Europäische Union abgefragt. Die Rückmeldungen sollen für Verbesserungen in der laufenden Förderperiode genutzt werden und in die Vorbereitung eines möglichen Nachfolgeprogramms einfließen.

 

Abgefragt werden u.a. die Bedeutsamkeit und die Relevanz der verschiedenen Maßnahmenarten (Europäisches Geschichtsbewusstsein, Städtepartnerschaften, Städtenetze, Projekte der Zivilgesellschaft, Betriebskostenzuschüsse) sowie die Wirkungen der einzelnen Projekte. Die Konsultation steht für alle interessierten Personen und Institutionen offen, insbesondere wird aber eine Beteiligung von Fördermittelbegünstigten und von Antragstellern, deren Antrag abgelehnt wurde, angestrebt.

 

Eine Teilnahme an der Konsultation ist bis zum 10. April 2017 möglich.

 

Die entsprechenden Antragsformulare für die beiden Programmbereiche „Europäisches Geschichtsbewusstsein“ und „Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung“ sind nun auf der Website der Exekutivagentur „Bildung, Audiovisuelles und Kultur“ (EACEA) eingestellt. Die entsprechende Antragsfrist endet jeweils am 1. März 2017.

 

Im Rahmen des aktuellen Aufrufs sind Projekte mit folgenden Laufzeiten förderfähig:

 

  • Programmbereich „Europäisches Geschichtsbewusstsein“:
    Projekte, die zwischen dem 1. August 2017 und dem 31. Januar 2018 beginnen;

 

  • Programmbereich „Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung“:

    • Bereich Städtepartnerschaften:
      Projekte, die zwischen dem 1. Juli 2017 und dem 31. März 2018 beginnen;

    • Vernetzungsprojekte:
      Projekte, die zwischen dem  1. Juli 2017 und dem 31. Dezember 2017 beginnen; sowie

    • Projekte der Zivilgesellschaft:
      Projekte, die zwischen dem 1. August 2017 und dem 31.Januar 2018 beginnen.

 

Zum Programm gelangen Sie auf der Website der Exekutivagentur unter:

http://eacea.ec.europa.eu/europa-fur-burgerinnen-und-burger_de

 

Die Europäische Kommission hat ihren Authentifizierungsdienst, bei dem sich alle Antragsteller registrieren müssen, umgestaltet. Die Funktionsweise bleibt identisch, aber das Design und der Name sind neu: Der benutzerfreundliche Nachfolger von ECAS nennt sich nun EU-Login.

https://webgate.ec.europa.eu/cas/whatsnew.cgi

 


 

ERASMUS+: AUFRUF ZUR EINREICHUNG VON PROJEKTVORSCHLÄGEN 2017

 

Die Europäische Kommission hat den Aufruf 2017 für das EU-Programm Erasmus+ veröffentlicht. Dabei wurde das zur Verfügung stehende Budget um 13% gegenüber 2016 auf insgesamt 2,5 Mrd. € erhöht.

 

Die Schwerpunkte im Jahr 2017 liegen insbesondere auf virtuelle Medienangebote für Jugendliche, auf dem interkulturellen Dialog zur Verringerung von Radikalisierung und Gewalt sowie auf aktive Angebote für gesellschaftliches Engagement von jungen Menschen. Nähere Informationen zu den inhaltlichen Schwerpunkten, Rahmenbedingungen und Antragsverfahren finden Sie im Programmleitfaden.

 

Es gelten folgende Antragsfristen:

 

  • Leitaktion 1 ‒ Lernmobilität von Einzelpersonen:
    • Mobilität Jugend: 2.2., 26.4. und 4.10.2017
    • Strategische Projekte des Europäischen Freiwilligendienstes: 26.4.2017
    • Großveranstaltungen Europäischer Freiwilligendienst: 5.4.2017

 

  • Leitaktion 2 ‒ Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Verfahrensaustausch:
    • Strategische Partnerschaften in der allgemeinen und beruflichen Bildung: 29. März 2017
    • Strategische Partnerschaften Jugend: 26.4. und 4.10.2017
    • Wissensallianzen: 28.2.2017
    • Kapazitätsaufbau im Bereich Jugend: 8.3.2017

 

  • Leitaktion 3 ‒ Unterstützung politischer Reformen:
    • Treffen junger Menschen mit Entscheidungsträgern des Bereichs Jugend: 26.4 und 4.10.2017

 

  • Sport:
    • (Kleine) Kooperationspartnerschaften, gemeinnützige europäische Sportveranstaltungen: 6.4.2017

 

Sowohl den Kommissions-Aufruf als auch den Programmleitfaden finden Sie unter:

https://www.na-bibb.de/presse/news/erasmus-aufruf-2017-veroeffentlicht/

 

Ferner hat die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) eine Hotline zu Fragen rund um die Leitaktion 3 des EU-Programms Erasmus+ eingerichtet. Frau Claudia Hamann steht montags, mittwochs und donnerstags von 10:00 bis 14:00 Uhr unter der Tel.-Nr.: 0228/107-1545 für Fragen zur Verfügung. Die Leitaktion 3 „Unterstützung politischer Reformprozesse“ fördert Projekte, die zur Entwicklung und Umsetzung innovativer politischer Konzepte gedacht sind und den politischen Dialog sowie den Wissensaustausch in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend fördern.

 


 

ERASMUS+: „CALL“ ZUM „KAPAZITÄTSAUFBAU IM JUGENDBEREICH“

 

Über den allgemeinen Aufruf hinaus, hat die Europäische Kommission einen Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des EU-Programms Erasmus+, Leitaktion 2 ‒ „Kapazitätsaufbau im Jugendbereich“ veröffentlicht.

 

Förderfähig sind dabei Projekte zur Zusammenarbeit zwischen Jugendorganisationen in den Programm- und den Partnerländern, um die Qualität, die Anerkennung und die Vernetzung aller Bereiche der Jugendarbeit mit den Bildungssystemen und dem Arbeitsmarkt zu steigern und die nichtformale Lernmobilität zu erhöhen. Als förderfähige Aktivitäten kommen Konferenzen, Workshops, Großveranstaltungen, Informationskampagnen, Kommunikations- und Medieninstrumente, Entwicklung von Lernmethoden oder Lernmaterialien in Betracht.

 

Antragsberechtigt im Rahmen dieses Aufrufs sind alle öffentlichen und privaten Einrichtungen aus dem Bereich der Jugendarbeit, die in einem Programmland oder in einem förderfähigen Partnerland ansässig sind. Die Programmländer sowie die förderfähigen Partnerländer im Rahmen von Erasmus+ finden Sie auf S. 27/28 des Programmleitfadens unter: http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/sites/erasmusplus/files/resources/erasmus-plus-programme-guide_de.pdf. (Diese PDF ist leider nicht mehr abrufbar.)

 

Der EU-Zuschuss kann bis zu 150.000 € betragen, an den Projekten müssen mindestens drei Organisationen aus drei unterschiedlichen Ländern beteiligt sein.

 

Die Frist für die Einreichung von Projektvorschlägen läuft bis zum 08. März 2017.

 

Der Aufruf ist abrufbar unter:

http://eacea.ec.europa.eu/erasmus-plus/funding_en

 


 

ERASMUS+: MOBILITÄTSCHARTA

 

Die Erasmus+ Mobilitätscharta für die Berufsbildung ist ein Angebot für Einrichtungen, die Erfahrung in der Durchführung von Mobilitätsprojekten haben und ihre internationale Arbeit strategisch weiterentwickeln wollen. Mithilfe der Mobilitätscharta soll die Internationalisierung der Berufsbildung gefördert werden: Einrichtungen mit Mobilitätscharta verpflichten sich, einen Schwerpunkt ihrer Projektarbeit auf die strategische Entwicklung ihrer internationalen Ausrichtung zu legen. Dafür erhalten sie bis 2020 besondere Förderbedingungen.

 

Die Kriterien für den Zugang zur Mobilitätscharta werden von der Europäischen Kommission festgelegt und im „Aufruf zur Einreichung von Anträgen auf die Mobilitätscharta in der Berufsbildung“ veröffentlicht. Dabei müssen insbesondere folgende zwei Kriterien erfüllt sein:

  • Teilnehmende in Mobilitätsprojekten unter der Charta müssen zu mindestens 70% Personen aus Bildungsgängen der eigenen Einrichtung sein,

  • die durchschnittliche Ausschöpfungsrate aus der Summe der letzten drei abgeschlossenen Projekte muss mindestens 80% im Vergleich zur ersten Vertragssumme betragen. 

 

Ferner muss im Antrag deutlich zum Ausdruck gebracht werden, dass

  • eine stetige und planvolle Gestaltung der Internationalisierung in der entsprechenden Einrichtung und der Bildungsgänge angestrebt wird, und

  • die Beachtung hoher Qualitätsstandards für die Projektdurchführung sichergestellt ist.

 

Mit der Charta wird ein attraktives Qualitätslabel vergeben, mit dem die Beantragung von Mobilitätsprojekten vereinfacht wird. Sie gilt bis zur Antragsrunde 2020 und ermöglicht dadurch eine längerfristige Planungssicherheit.

 

Die nächste Antragsfrist endet am 17 Mai 2017. Voraussichtlich ab März 2017 steht auch das deutsche Antragsformular zur Verfügung.

 

Weitere Informationen sowie den entsprechenden Kommission-Aufruf finden sich unter:

https://www.na-bibb.de/erasmus-berufsbildung/mobilitaet/mobilitaetscharta/

 


 

EU-PROGRAMM „KREATIVES EUROPA“: HALBZEITBEWERTUNG

 

Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation zum EU-Rahmenprogramm Kreatives Europa veröffentlicht. Die entsprechenden Rückmeldungen sollen dabei helfen, die Ziele und Maßnahmen des Programms zu evaluieren und die weitere Durchführung zu optimieren. Ebenfalls sollen aus der Konsultation Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Ausgestaltung des Programms in der neuen Förderperiode ab 2020 gezogen werden.

 

Die Konsultation deckt alle drei Programmbereiche ab:

  • Kultur- und Kreativwirtschaft,
  • Medienförderung/audiovisueller Bereich beziehungsweise
  • sektorübergreifender Aktionsbereich.

 

Obwohl der Fragebogen nur in Englisch abrufbar ist, ist eine Beantwortung der Fragen in allen EU-Amtssprachen möglich.

 

Die Konsultationsfrist läuft am 16. April 2017 ab.

 

Zur Konsultation gelangen Sie unter:

https://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/consultations/creative-europe-2017-consultation_de

 

Informationen zum Programm Kreatives Europa sind abrufbar unter:

https://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/node_de

 

 

Mercedes Leiß, Abteilungsleiterin für Kultur- und Europaangelegenheiten, Bezirk Schwaben, Augsburg

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