Aktuelle Informationen zu den Strukturfonds

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Newsletter, Feb. 2017:

Zu den Strukturfonds finden Sie in unserem Newsletter aktuelle Informationen und Antragsfristen für das Jahr 2017:

- URBACT Good Practice City

- EFRE Innovative Stadtentwicklungs-Maßnahmen

- ESF Arbeit 4.0

- Interreg Nord West Europa

- Interreg Europe


URBACT Aufruf für gute Beispiele in der Stadtentwicklung
Städte können sich zur URBACT „Good Practice City“ bewerben


Antragsfrist: 31. März 2017


Am 5. Dezember 2016 wurde ein erstmaliger Good-Practice-Aufruf im Rahmen des EU-URBACT-Programms veröffentlicht, der Städten den Einstieg in den europäischen Erfahrungsaustausch ermöglichen soll. Bis zu 100 Projekte sollen ausgewählt werden. Das europäische URBACT-Förderprogramm unterstützt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Städte bei der Erarbeitung, Umsetzung und beim Transfer von nachhaltigen, integrierten Stadtentwicklungskonzepten. Fördermittel außer Reisekosten sind für diesen Good-Practice-Aufruf nicht vorgesehen.

 

Antragsgegenstand und Antragsfrist: Der URBACT-Call für „Good Practices“ ruft im Rahmen des URBACT-Programms Städte dazu auf, sich mit Modellvorhaben der integrierten Stadtentwicklung zu bewerben. Die Projekte sollten nachweislich funktionieren und auf andere Kommunen übertragbar sein. Frist für die Antragsstellung ist der 31. März 2017. Die ausgewählten Städte haben die Chance, beim nächsten Aufruf zur Bildung von Transfer-Netzwerken (im September 2017) eine Lead Partner- oder Mentoren-Rolle einzunehmen.

 

Ziel dieses Projektaufrufs ist es, ein europaweites Unterstützungs- und Austauschnetzwerk mit bis zu 100 „Good Practice-Städten“ aufzubauen. Städte, die ein erfolgreiches Projekt der integrierten Stadtentwicklung umgesetzt haben, können über URBACT dieses Vorhaben auf europäischer Ebene präsentieren und vom Erfahrungsaustausch profitieren. Im Gegensatz zu sonstigen URBACT-Aufrufen, kann sich im Good-Practice-Call eine einzelne Stadt ohne europäische Partner bewerben. „Good Practice“ ist ein integriertes Stadtentwicklungsprojekt, das auf andere Städte zur Verbesserung der Lebensqualität übertragen werden kann. Voraussetzung der Projekte ist, dass es sich um einen integrierten Stadtentwicklungsansatz im Rahmen der URBACT-Themen handelt.

 

Antragssteller können Städte ohne Größenbeschränkung, interkommunale Zusammenschlüsse oder Metropolregionen sein. Im Rahmen des Auswahlverfahrens muss ein erfolgreich durchgeführtes Projekt (keine thematische Gebundenheit) beschreiben werden. Der Mehrwert bei diesem Aufruf liegt in der Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit und der Vernetzung mit anderen Städten. Fördermittel (außer Reisekosten) stehen für diesen Call jedoch nicht bereit. Im September 2017 ist ein EU-weiter Kongress zur Projektpräsentation geplant, wobei die Reisekosten getragen werden. Die Auswahl der städtischen Beispiel-Projekte bereitet den Call für Transfernetzwerke vor, der im September 2017 geöffnet werden soll.

 

Weitere Informationen und Antragsdokumente finden sich auf der Seite des URBACT-Programmes unter:

http://urbact.eu/mit-dem-urbact-%E2%80%9Egood-practice-call%E2%80%9C-ihre-stadt-europaweit-promoten

 

www.urbact.eu

 


 

Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung – Art. 8 EFRE-Verordnung: Innovative Maßnahmen der nachhaltigen Stadtentwicklung

Zweiter Projektaufruf für „Innovative Stadtentwicklungs-Maßnahmen“

Antragsfrist: 14. April 2017

 

Am 16. Dezember 2016 veröffentlichte die Europäische Kommission den zweiten Aufruf für Projekte im Rahmen der „Urban Innovative Actions Initiative (UIA)“ – der sog. Innovativen Maßnahmen der nachhaltigen Stadtentwicklung gem. Art. 8 EFRE-Verordnung (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung).

 

Antragsberechtigte und Antragsfrist: Im Rahmen des Aufrufs können sich Städte, Landkreise und Kooperationen von Städten mit über 50.000 Einwohnern mit europäischen Partnern für innovative und integrierte Maßnahmen in den drei Schwerpunktbereichen „Kreislaufwirtschaft“, „Städtische Mobilität“ und „Integration von Migranten und Flüchtlingen“ bewerben. Die Antragsfrist läuft noch bis zum 14. April 2017.

 

Fördervolumen, Projektlaufzeit und Kofinanzierung: Das Fördervolumen liegt bei bis zu 5 Mio. € pro Projekt. Die Ko-Finanzierungsrate durch den EFRE liegt bei bis zu 80 % der förderfähigen Projektkosten. Die maximale Projektlaufzeit beträgt drei Jahre. Die gesamte Mittelausstattung für den zweiten Aufruf beträgt 50 Mio. €.

 

Auswahlkriterien für die Förderung der Projekte sind Innovationsgrad, Wirkung und Nachhaltigkeit des Projekts, Partnerschafts- und Beteiligungsaspekte, Messbarkeit der Projektergebnisse, Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Städte sowie die Qualität (Machbarkeit, Wirkung, Nachhaltigkeit) des Projekts.

 

Antragsunterlagen: Die Bewerbung erfolgt online über eine Electronic Exchange Platform (EEP). Bewerber sollten sich früh auf der Plattform registrieren. Die Antragsvoraussetzungen, das Antragsformular nebst Leitfaden findet sich mit weiteren Informationen unter:

http://www.uia-initiative.eu/en/call-proposals

 

Ein Überblick über die 18 ausgewählten Bewerber des ersten Calls vom vergangenen Jahr kann online eingesehen werden unter:

http://www.uia-initiative.eu/en/call-proposals

 


 

Europäischer Sozialfonds (ESF) Bayern: Aufruf 12/2016 zur Einreichung von innovativen Projektvorschlägen zum Thema Arbeit 4.0Auswirkungen auf die Arbeitswelt der Zukunft


Frist für Interessensbekundung: 28. Februar 2017

 

Im Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Förderinstrument für den Arbeitsmarkt in Europa werden in der Förderperiode 2014-2020 sog. „soziale Innovationen“ mit dem Ziel der lokalen und regionalen Erprobung von innovativen Lösungen in allen Gebieten des ESF unterstützt.

 

Der Aufruf zur Interessensbekundung für Projekte zur Sozialen Innovation im Europäischen Sozialfonds (ESF) zum Thema „Arbeit 4.0“ hat die Qualifizierung, die Einführung von Fortbildungssystemen und Tätigkeiten von regionalen Netzwerken für den Wissenstransfer in Bezug auf Arbeit 4.0 zum Inhalt. Arbeit 4.0 ist auf die Zukunft der Arbeitsbedingungen ausgerichtet, Herausforderungen sind dabei Lebenslanges Lernen, Qualifizierung, neue Rahmenbedingungen für flexible Arbeitszeiten und Work-Life-Balance.

 

Antragsfähig sind Bildungseinrichtungen, Hochschulen, Unternehmen oder regionale Netzwerke.

 

Kofinanzierung und Antragsfrist: Die Förderung aus ESF- und Landesmitteln ist als Zuwendung von bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten möglich. Die Antragsfrist für die Einreichung der Projektkonzepte im Rahmen des Interessensbekundungsverfahrens ist der 28. Februar 2017. Über die Auswahl der Projekte entscheidet der ESF-Innovationsausschuss, dem Vertreter verschiedener Institutionen angehören, bis Ende April 2017.

 

Antragsverfahren: Dieses ist zweistufig: in der Stufe 1, dem sog. Interessensbekundungsverfahren werden Projektvorschläge, die die förmlichen Voraussetzungen des Aufrufs erfüllen von der ESF-Verwaltungsbehörde dem Innovationsausschuss vorgelegt. Der Innovationsausschuss beurteilt die Innovation. Die Antragsteller der als innovativ ausgewählten Projektkonzepte werden von der ESF-Verwaltungsbehörde zur Einreichung kompletter Antragsunterlagen aufgefordert. Nach der Auswahl muss innerhalb von 3 Monaten ein Antrag eingereicht werden. In Stufe 2 erfolgt die weitere Bearbeitung der Antragsunterlagen durch die ESF-Verwaltungsbehörde und die zuständigen Bewilligungsstellen.

 

Informationen zur Antragstellung: Der aktuelle Aufruf ist unter:

http://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_internet/esf/aufruf-11-2016-arbeit-4-0-20161215.pdf

abrufbar.

 

Weitere Informationen, auch zum ESF in Bayern finden sich unter:

http://www.stmas.bayern.de/esf/

 


 

Ausblick: Interreg Nord West Europa: der 5. Projektaufruf startet am 18. April 2017. Die Antragsfrist endet am 24. Mai 2017

 

Der 5. Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen im EU-Interreg Programm Nord West Europa wird am 18. April 2017 starten. Förderfähig im Interreg-Programmraum Nord West Europa sind in Bayern Antragssteller aus den Regierungsbezirken Ober-, Mittel-, Unterfranken und Schwaben.

 

Weitere Informationen sind erhältlich unter:

http://www.nweurope.eu/

http://www.nweurope.eu/news-events/latest-news/prepare-for-the-fifth-call-for-projects-open-from-1804-to-2405/

 


 

Ausblick: Interreg Europe – europäisches „Policy-Learning“-Programm für öffentliche Akteure


Der 3. Projektaufruf ist vom 1. März 2017 bis zum 30. Juni 2017

 

Interreg Europe hat die Verbesserung der Politiken, Programme und Instrumente der Regionalentwicklung in vier Themenfeldern zum Ziel. Behörden in ganz Europa können sich über gute Praktiken im Bereich Regionalentwicklung austauschen. Die Projekte werden mit bis zu 85 Prozent unterstützt und sollten Partner aus mindestens drei Ländern umfassen.

 

Weitere Informationen finden sich unter:

http://www.interregeurope.eu/

 

Ab Frühjahr 2017 sind die neuen Policy-Learning-Plattformen, ein Werkzeug zum besseren und schnelleren Wissens- und Erfahrungsaustausch des Programms Interreg Europe, online. Der 3. Aufruf wird am 1. März 2017 starten.

 

Weitere Informationen finden sich unter:

http://www.interregeurope.eu/policylearning/

 

 

Andrea Gehler, Europa-Referentin, Bayerischer Städtetag, München

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